Behandlung

Unser umfassendes Leistungsangebot

Unser Leistungsspektrum umfasst alle Behandlungsmethoden der modernen Kieferorthopädie.
Durch ausführliche Beratung finden wir für jeden die individuell beste Lösung.

 

  • Was ist Kieferorthopädie? ▼▲

    Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin:

    • Kieferorthopädie befasst sich mit allem rund um den Mund und besonders innen drin, mit den Lippen, den Zähnen und den Muskeln.
    • Kieferorthopädie optimiert die Stellung des Kiefers und das Profil des Gesichts.
    • Kieferorthopädie verhindert Karies und vorzeitigen Zahnverlust.
  • Muss auch ich zum Kieferorthopäden? ▼▲

    Zeig dir doch mal selbst die Zähne - natürlich nur im Spiegel - dann siehst du dich so wie die andern dich Tag ein Tag aus sehen und kennen: Wenn die Zähne schief und eng stehen, verdreht sind, Lücken haben, nicht richtig aufeinander beißen, dann hin zum Spezialisten, egal ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Der Hauszahnarzt nimmt dabei in der Regel eine erste Einschätzung vor und veranlasst die weitere Betreuung durch eine kieferorthopädische Fachpraxis.

  • Wie funktionieren Zahnspangen? ▼▲

    Den Spangen, ob fest oder herausnehmbar, ist gemeinsam, daß sie die Zähne durch sanften Druck oder Zug bewegen. Nur die Spangen, die die obere und untere Zahnreihe miteinander verkoppeln, wirken auch noch auf anderen Wegen. Man nennt sie zum Beispiel Aktivator oder Bionator.

  • Welches sind die Vorzüge bzw. Nachteile einer herausnehmbaren Zahnspange? ▼▲

    Nicht alles ist in der Kieferorthopädie mit herausnehmbaren Spangen zu behandeln. Die herausnehmbaren Spangen für die obere oder untere Zahnreihe bewegen die Zähne oder ganze Zahngruppen zur Seite bzw. erweitern oder verkürzen die Zahnreihe. 

    Ihr Vorteil ist, dass man sie herausnehmen kann. Die Zahnpflege bleibt wie gewohnt möglich.

    Aber es gibt auch Nachteile: Man kann sie herausnehmen, wenn sie im Mund sein sollte. Mitarbeit und regelmäßiges Tragen nachmittags und nachts, etwa 16 Stunden lang, ist notwendig.

    Eine herausnehmbare Spange braucht mehr Platz im Mund, und das Sprechen erfordert ein wenig Übung. Zudem sind nicht alle gewünschten Zahnbewegungen mit herausnehmbaren Spangen möglich.

     

  • Welches sind die Vorzüge bzw. Nachteile einer festsitzenden Zahnspange? ▼▲

    Eine feste Spange besteht aus den Brackets und Bändern, die auf den Zahn aufgeklebt werden. Diese Brackets werden durch einen Draht in Zahnbogenform miteinander verbunden.

    Vorteil ist für Sie als Patient: Die festsitzende Spange ist stets wirksam und die Behandlung wesentlich schneller als mit herausnehmbaren Spangen. Viele Arten von Zahnbewegungen sind nur mit festsitzenden Zahnspangen zu realisieren.

    Aber es gibt auch Nachteile: Die Zahnpflege ist etwas erschwert, denn man muss mehrmals täglich alle Speisereste gründlich mit der Zahnbürste und anderen Hilfsmitteln entfernen. Am besten haben Sie stets eine Zahnbürste oder Zahnzwischenraumbürste in der Tasche.

    Mit schönen ästhetischen Brackets aus zahnfarbener Keramik ist die feste Zahnspange bedeutend weniger auffällig.

     

  • Ist eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen auch noch möglich? ▼▲

    Zähne lassen sich grundsätzlich in jedem Alter bewegen -  nur etwas langsamer als bei Kindern und Jugendlichen. Die Behandlung von Erwachsenen erfordert eine sensible und sanfte Einleitung der Zahnbewegung. Das stellt besondere Anforderungen an die verwendete Biomechanik. Nur so können die Zähne professionell "auf die Reise geschickt" werden. Vieles ist möglich: gekippte Zähne aufrichten, Lücken schließen, eng stehende Zähne ordnen, verlagerte Zähne in die Zahnreihe einstellen. Größere Veränderungen, die nicht allein die Zahnreihe, sondern die Lage der Kiefer zueinander betreffen, können oft nur in Zusammenarbeit mit einem Kieferchirurgen durchführt werden. Hier sind wir in einem Netzwerk mit erstklassigen Spezialisten eingebunden. Unser Behandlungsspektrum umfasst dabei alle ästhetisch hochwertigen Behandlungsmöglichkeiten der modernen Kieferorthopädie.

    Es ist niemals zu spät, einen persönlichen Beratungstermin mit uns zu vereinbaren und sich zu informieren.

  • Welche Kosten entstehen im Rahmen der Behandlung? ▼▲

    Die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen gemäß dem individuell vereinbarten Tarif - oft auch über das 18. Lebensjahr hinaus.

    Die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) kommt für die grundsätzlichen Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung bis zum 18. Lebensjahr auf, sobald eine gewisse Ausprägung der Fehlstellung vorliegt. Seit dem 1.1.2002 gilt eine entsprechende Liste "Kieferorthopädische Indikationsgruppen" (KIG), die die Abgrenzung der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung festlegt. Bei den über 18-jährigen erfolgt eine Kostenübernahme nur dann, wenn neben einer erforderlichen KIG-Einstufung auch ein chirurgischer Eingriff notwendig ist.

    Die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt dabei in zwei Stufen:

    1. Zunächst übernimmt die Krankenkasse 80% der Kosten der im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung durchgeführten kieferorthopädischen Behandlung. Der behandelnde Kieferorthopäde rechnet 80% der entstandenen Kosten direkt mit der Krankenkasse ab. Der Versicherte hat den verbleibenden 20% Restbetrag als Eigenanteil zunächst an den Kieferorthopäden zu zahlen.
    2. Diesen 20% Eigenanteil erstattet die Krankenkasse dem Versicherten, sofern der erfolgreiche Abschluß am Ende der Behandlung durch den Kieferorthopäden bestätigt wird.